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Die Abteilung
Chemie-Biologie

 

Die Schulen des Lette-Vereins sind in mehreren Gebäuden zwischen dem Viktoria-Luise-Platz und der Geisbergstrasse in Berlin-Schöneberg untergebracht.

Die Ausbildungsräume
Die Abteilung Chemie-Biologie befindet sich in der 2. Etage des Laborgebäudes in der Geisbergstr. 34., 10777 Berlin.
Es stehen nicht nur im Neubau sondern auch im Altbau des Lette-Vereins  verschiedene Praktikumsräume zur Verfügung.
Der Unterricht findet außerdem in wechselnden Seminarräumen, sowie in den Fachlaboren für EDV und Physik im Lette-Verein statt.

Genlabor
Im Herbst 2005 wurde in unserer Abteilung ein Genlabor eröffnet. Hier können Schüler des Lette-Vereins gentechnische Arbeitsweisen erlernen. Das Genlabor steht aber auch Besuchergruppen aus anderen Schulen offen. Schüler der Klassen 10 bis 13 können hier gentechnische Experimente selbstständig durchführen, was im „normalen“ Biologieunterricht nicht möglich ist.

Wie kann ein Täter, der am Tatort Gewebespuren hinterlassen hat, überführt werden? Wie funktioniert ein Vaterschaftsnachweis? Enthalten Lebensmittel gentechnisch verändertes Soja? Wie können Krankheitserreger nachgewiesen werden? Wie werden fremde Gene in einen Organismus eingeschleust?
Solche oder ähnliche Fragen können im Genlabor beantwortet werden. Dazu führen Schüler grundlegende Techniken wie die DNA-Gewinnung (z.B. aus Mundschleimhautzellen, Pflanzen oder Bakterien), dem gentechnischen Fingerabdruck oder der PCR-Methode durch.

Die praktische Arbeit wird ergänzt durch Arbeiten mit einem Smartbord, Computeranimationen und Filmsequenzen. So können gentechnische Anwendungen in Forschung, Biotechnologie und Medizin veranschaulicht sowie ihr Nutzen und ihre Risiken diskutiert werden.

Das Lehrerteam
Die Leitung der Abteilung haben Frau Dr. F. Kühlund Frau G. Otto.
Mitarbeiter der Abteilung Chemie-Biologie: Herr S. Bohde,  Frau Dr. A. Bohg, Frau I. Brockmann, Frau Dr.  A. Chrissafidou, Frau M. Ebeling, Herr S. Fenselau, Herr Dr. A. Förster, Herr Dr. C. Henderson, Frau Dr. S. Hoyer, Herr B. Jansen, Herr P. Janzon, Herr A. Özdem, Frau Dr. V. Richtering, Herr M. Schleicher, Herr Dr. M. Schulz, Herr Dr. J. Schneider, Herr Dr. K. Sollmann, Herr P. Ulferts und Herr D. Zimmer.
Unserem Lehrerteam stehen eine Reihe CBTA´s zur Seite, Frau M. Brandt, Frau C. Dehmel, Frau B. Dittmann, Herr E. Geremew, Frau M. Haumersen, Frau Ch. Kasten, Herr M. Miodownik, Frau B. Regnery, Frau K. Rindermann, Frau D. Schaumburg.

Die Klassenstärke
Maximale Anzahl für den Start in die zweijährige Ausbildung sind 36 Schüler. Die dreijährige Ausbildung startet mit maximal 28 Schülern. In den Praktika ist die Klasse in der Regel in zwei oder drei Gruppen geteilt, sodass eine individuelle Betreuung gewährleistet ist.

Der Service im Hause
Im Neubau stehen den Schülerinnen und Schülern die Cafeteria, die Mensa (Mittagstisch) und die Bibliothek zur Verfügung.

Die Geschichte der Abteilung
Der Lette-Verein wurde 1866 zur „Förderung der Erwerbsfähigkeit des weiblichen Geschlechts“ gegründet, eine Formulierung, die heute nur noch schmunzeln hervorruft. Der Lette-Verein ist derzeit Träger von drei privaten staatlich anerkannten Berufsfachschulen und zwei Lehranstalten für medizinische Assistenzberufe. (siehe www.lette-verein.de)

Als Anfang der 1930er Jahre im Lette-Verein Ausbildungsangebote und vereinsinterne Strukturen in Zusammenarbeit mit dem preußischen Ministerium für Handel und Gewerbe neu strukturiert wurden, entstand aus der ursprünglichen Ausbildung „Laborantin für chemische Betriebe“ der erste Assistenzberuf überhaupt, der das Fach Biologie im Namen trägt. Der erste Ausbildungslehrgang begann 1933 mit ca. 24 Schülerinnen. 

Das Erfolgsgeheimnis dieser Ausbildung liegt in der ständigen Anpassung der Ausbildungsinhalte an die aktuellen Anforderungen der Laborarbeit. So wurden immer sehr früh neue technische Entwicklungen und moderne Fachgebiete in die Ausbildung integriert: 1940 die Physikalische Chemie, 1956 Mikrobiologie, Anfang der 80er Jahre instrumentelle Analytik mit kontinuierlichem Ausbau, 1986 EDV und Ökologie, 1998 Gentechnik, 2001 Zellkultur und 2004 Bioinformatik. Seit 1978 erwerben Schülerinnen und Schüler mit dem mittleren Schulabschluss gleichzeitig noch die allgemeine Fachhochschulreife. 2008 feierte die Abteilung 75 Jahre erfolgreiche Ausbildung für junge Erwachsene, denen mit diesem Berufsabschluss eine hervorragende Basis für ein naturwissenschaftlich geprägtes Berufsleben geboten wird.

Lette - Labor 1945 Lette - Labor 1945

 
Lebensmittel Untersuchungen
Genlabor im Neubau
HPLC im Altbau
AAS Flammentechnik
Zellkultur
Ultramikrotom
Bibliothek im Neubau
Lette - Labor 1955