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Portraits

 

Derzeitige Lette-Auszubildende

Chantal Miriam Emmerling (20)
begann im Sommer 2009 ihre Ausbildung als CBTA am Lette-Verein.

Sie interessierte sich schon immer für Naturwissenschaften und nahm mehrfach am Girls Day und sogar einer Lehrerfortbildung Mit Chemie auf Verbrecherjagd teil. Dort hörte sie das erste Mal von Biogenen Drogen. Dies veranlasste sie zu ihren Recherchen. Sie fertigte als Besondere Lernleistung im Rahmen ihres Abiturs an der Katholischen Schule Salvator eine wissenschaftliche Arbeit im Bereich Biologie/Chemie an.

Ziel der Arbeit war es, den Nikotingehalt in Blätter von Tomaten zu bestimmen. Als Referenzsubstanzen dienten zwei verschieden starke Tabaksorten sowie auch reines Nikotin.

So gelang es ihr, Nikotin in den Blättern der Tomatenpflanze qualitativ durch Dünnschichtchromatochraphie nachzuweisen und den Nikotingehalt quantitativ mit Hilfe ausgewählter Messverfahren (Titration nach Pfyl&Schmitt / Toth bzw. Spektralphotometrie) zu bestimmen. Diese Untersuchungen wurden ihr durch die Fachschaft Chemie der Lise-Meitner-Oberschule ermöglicht.

Nach Verfeinerung des qualitativen Verfahrens bewarb sich Chantal Miriam Emmerling im November 2009 bei Jugend forscht und gewann den zweiten Platz beim Regionalwettbewerb in Berlin. Beim anschließenden Landeswettbewerb überzeugte Chantal die Jury nicht nur durch die Vielseitigkeit der angewandten Messverfahren, sondern auch durch Ihre Fachkompetenz und gewann den ersten Platz beim Landeswettbewerb in Berlin.

Zitat aus der Laudatio zum Landessieg Jugend forscht vom 25.März 2010:
Frau Emmerling hat eine sehr umfangreiche experimentelle Arbeit vorgelegt. Sie hat mehrere parallele klassische Verfahren für die Darstellung verwendet.
Damit hat sie eine breite Methodenkompetenz bewiesen.
Überzeugend war und ist ihre professionelle und fachkompetente Präsentation. Darüber hinaus hat das Thema Drogen eine hohe gesellschaftliche Relevanz. Wir wünschen Frau Emmerling für die Zukunft alles Gute.

Bei der Teilnahme am überregionalen Bundeswettbewerb in Essen erreichte sie keine Platzierung unter den ersten Fünf.

Chantal Miriam Emmerling stellt am 5.Juni 2010 bei der Langen Nacht der Wissenschaften im Produktionstechnischen Zentrum der Technischen Universität ihre Arbeit vor.

Wir wünschen Chantal Miriam Emmerling weiterhin gute Ideen und viel Erfolg als naturwissenschaftliche Nachwuchsforscherin und freuen uns, sie dabei unterstützen zu können.

Stahl, Egon (Hg.) (1962): Dünnschicht-Chromatographie. Berlin: Springer.
Wasserdampfdestillation, anschließende Pikratfällung - Titration siehe Beythien, Adolf-Laboratoriumsbuch für den Lebensmittelchemiker-Dresden-Steinkopf
Ullmann, Fritz (Hg.) (1928): Enzyklopädie der technischen Chemie. 2. Auflage. Berlin 1928 Wien 1932: Urban & Schwarzenberg

Erfolgreiche Lette-Absolventin

Anoma Wagner
1964 in Sri Lanka geboren, Muttersprache  ist Sinhalesisch. Den Schulabschluss erlangte sie in Negombo (Sri Lanka) `A-levels` in Chemie, Zoologie und Botanik. 1984 heiratete sie in Deutschland und bekam 1986 und 1987 ihre zwei Töchter, auf die sie sehr stolz ist. In den folgenden Jahren arbeitete sie als Servicekraft z.B. im Kanzleramt, in Botschaften und bei Luftfahrtausstellungen. 2003 arbeitete sie ein Jahr als `restaurant supervisor` im Kollegg College, Department of Continuing Education in der Universität Oxford.

Im Lette-Verein  begann sie 2004 mit der Ausbildung zur Technischen Assistentin für chemische und biologische Laboratorien. Januar-Februar 2007, im Rahmen des Betriebspraktikums, arbeitete Anoma fünf Wochen in der Oxford University, Chemical Research Laboratory in der JMB Group bei Dr. John Brown erfolgreich mit. Sie absolvierte ihr Examen der Technischen Assistentin für chemische und biologische Laboratorien 2007 und arbeitet seit dem 17.09.2007 an der University of Oxford, Department of Biochemistry als Teaching Technician.

 
Chantal Emmerling
Chantal Emmerling, Lange Nacht der Wissenschaft 2010
Chantal Emmerling, Lange Nacht der Wissenschaft 2010
Chantal Emmerling, Lange Nacht der Wissenschaft 2010
Anoma Wagner
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